Dienstag, 4. Februar 2014

Don Det – Sanfter Einstieg in ein ruhiges Land

Unsere Tage dauern von halb 6 bis halb 9... wie nur drei Stunden???
Nein, natürlich nicht. Morgens um halb 6 fangen die Hähne an zu krähen. Man hört sie mal von nah und mal von fern und der, der uns am nächsten ist, hat natürlich das lustigste Krähstimme. Es ist wirklich weit von Kiriki entfernt... mehr so eine äähhähhäääääähkraaa oder so.
Unser Bungalow guckt auf den Mekong und da wir auf den Sonnenaufgangsseite der Insel sind, muss dann schnell einer von uns unterm Moskitonetz rauskrabbeln und das Fenster und die Türen des Bungalows öffnen... der Himmel ist erst leicht rosa, also sind wir zu früh dran. Naja, macht ja nix. Zurück ins Bett. Wir sind beide hell wach, denn wir waren ja früh im Bett.
Internet geht um diese Zeit auch noch nicht, denn Lutz nimmt den Router immer mit rein, wenn er schlafen geht und ist noch nicht wach.
6:12 – jetzt muss sie doch mal endlich kommen! Wo bleibt sie denn? Der Himmel strahlt mittlerweile... es ist wirklich schön! Und irgendwann taucht auch die Sonne auf überm Mekong auf... herrlich! Gegen 7 stehen wir dann mal langsam auf. Nun mischt sich zu dem Gekrähe auch immer öfter das Tuckern eines Motorboots.


Zum Frühstück gibt’s ne riesige Schüssel Obst mit Müsli und Joghurt und danach geht’s erstmal in die Hängematten vor unserem Bungalow. Bücher raus und schaukeln, lesen, auf den Mekong gucken, schaukeln, lesen.... naja. Irgendwann kommt das Gefühl auf, dass wir auch mal was tun könnten. Am ersten Tag fuhren wir einmal mit den Fahrrädern um die Insel und guckten mal hier, mal da... Foto, Entenkücken bewundern, weiter fahren, kleine Welpen bewundern, fahren, Fruchtshake, Foto, sich über Pflanzen und Beete freuen (also mehr ich als Jonas), fahren und schon waren wir um die Insel rum.


So verginngen einige wundrebare Tage auf Don Det, wir erkundeten die Nachbarinsel mit den Fahrrädern, waren beim größten Wasserfall Südostasiens und machten eine tolle Bootsfahrt durch die Insellandschaft bei Sonnenuntergang. Abends kehrten wir immer in Lutzs Restaurant ein und aßen uns einmal durch die ganze Karte – ALLES empfehlenswert!
Nach einer Woche führte uns unser Weg weiter Richtung Norden und wir brauchten mehr Aktion ;o)

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