Wir
haben zwei schöne Tage im ruhigen und beschaulichen Städtchen
Kratie am Mekong in Kambodscha verbracht. Dort haben wir zufällig in
unserem Gasthaus zwei Deutsche, die wir schon einmal in Kampot
getroffen haben, wiedergesehen und zwei nette Abende mit spannenden
und interessanten Gesprächen über Reisen und Lebensvorstellungen
verbracht.
Am
Morgen um 7 Uhr sollte es mit dem Minibus nach Laos gehen. Als der
Minibus vorfuhr, wurde uns deutlich gemacht, dass auf einer Sitzreihe
für drei Personen immer vier Personen sitzen sollten. Es wurde ein
wenig protestiet, weil jeder einen Sitzplatz gekauft hatte und es
kein local Bus sein sollte, wo dies normal wäre. Der Preis für die
Fahrt war aber kein local Preis. Der Fahrer sagte, wir hätte keine
Wahl und so quetschten sich 15 Touristen und 5 Locals die nach und
nach zustiegen in den Bus.
Wovor
wir bis jetzt immer verschont waren, wurde nun Realität. Reisen mit
den Knien an der Rückbank der vorderen Sitzreihe und kein
Bewegungspielraum nach recht oder links. Nach gut vierstündiger
Fahrt und einem Buswechsel erreichten wir die Grenze von Kambodscha
und Laos. An der Grenze war nichts los. Ein Teil der Grenzbeamten
spielten Botscha, um Geld,welches sie durch die Korruption verdient
hatten. Wir hatten vorher schon ein paar Geschichten gehört und
gelesen, dass man für die Ausreise und die Einreise nach Laos pro
Pass 5 bis 10 Dollar Korruption zahlen muss. Wir machten gute Mine
zum bösen Spiel und zahlten lächend jeweils 2 Dollar an die
kambodschanischen und laotischen Grenzbeamten und damit weniger als
befürchtet.
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| Grenzübergang Kambodscha - Laos |
Wir
hatten unser Busticket nur bis zum Fähranleger gebucht, weil uns der
Preis für das Fährticket mit jeweils 3 Dollar zu hoch erschien und
zum Glück stimmte unserer Bauchgefühl und wir konnten für jeweils
2 Dollar auf die Insel nach Don Det auf einem kleinen wackeligen
Fährschiff mitfahren.
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| "Fähranleger" auf der Insel Don Det |
Nachdem
wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem
Bungalow, welcher direkt am Mekong liegt. Nach kurzer Suche in der
Hitze Südostasien fanden wir einen netten und sauberen Bungalow mit
zwei Hängematten auf dem Balkon mit Blick auf den Fluss.
Am Abend
folgten wir dem Tipp von zwei Deutschen und machten uns auf den Weg
zu Mama Leuha, welches von einem deutsch-laotsichen Pärchen
betrieben wird. Nach einem längeren Fussmarsch erreichten wir das
nette und gemtüliche Restaurant und verspeisten das leckere
vegetarische Curry und den Veggie Burger. Zurück ging es über eine
dunkle Insel, der Mond leuchtete uns den Weg, denn fast alle Locals
schliefen schon um 21 Uhr. Sicher ereichten wir unsere neues „zu
Hause“ und müde ging auch wir schlafen nachdem das Gerücht, dass
das W-Lan Abends ausgeschatet wird, uns bestätigt wurde.



Viele Grüße von den "zwei Deutschen":) Wir sind gestern in Bangkok angekommen und haben heute unser Visum für Myanmar beantragt. Am Mittwoch geht schon der Flug nach Yangon... Wie war der Kokus-Schoko-Reis bei Lutz??? Viele Grüße, Kathleen und Daniel
AntwortenLöschenViele Grüße von den "zwei Deutschen":) Wir sind gestern in Bangkok angekommen und haben heute unser Visum für Myanmar beantragt. Am Mittwoch geht schon der Flug nach Yangon... Wie war der Kokus-Schoko-Reis bei Lutz??? Viele Grüße, Kathleen und Daniel
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