Montag, 20. Januar 2014

Und schon sind wir in Laos!

Wir haben zwei schöne Tage im ruhigen und beschaulichen Städtchen Kratie am Mekong in Kambodscha verbracht. Dort haben wir zufällig in unserem Gasthaus zwei Deutsche, die wir schon einmal in Kampot getroffen haben, wiedergesehen und zwei nette Abende mit spannenden und interessanten Gesprächen über Reisen und Lebensvorstellungen verbracht.
Am Morgen um 7 Uhr sollte es mit dem Minibus nach Laos gehen. Als der Minibus vorfuhr, wurde uns deutlich gemacht, dass auf einer Sitzreihe für drei Personen immer vier Personen sitzen sollten. Es wurde ein wenig protestiet, weil jeder einen Sitzplatz gekauft hatte und es kein local Bus sein sollte, wo dies normal wäre. Der Preis für die Fahrt war aber kein local Preis. Der Fahrer sagte, wir hätte keine Wahl und so quetschten sich 15 Touristen und 5 Locals die nach und nach zustiegen in den Bus.
Wovor wir bis jetzt immer verschont waren, wurde nun Realität. Reisen mit den Knien an der Rückbank der vorderen Sitzreihe und kein Bewegungspielraum nach recht oder links. Nach gut vierstündiger Fahrt und einem Buswechsel erreichten wir die Grenze von Kambodscha und Laos. An der Grenze war nichts los. Ein Teil der Grenzbeamten spielten Botscha, um Geld,welches sie durch die Korruption verdient hatten. Wir hatten vorher schon ein paar Geschichten gehört und gelesen, dass man für die Ausreise und die Einreise nach Laos pro Pass 5 bis 10 Dollar Korruption zahlen muss. Wir machten gute Mine zum bösen Spiel und zahlten lächend jeweils 2 Dollar an die kambodschanischen und laotischen Grenzbeamten und damit weniger als befürchtet.


Grenzübergang Kambodscha - Laos
Wir hatten unser Busticket nur bis zum Fähranleger gebucht, weil uns der Preis für das Fährticket mit jeweils 3 Dollar zu hoch erschien und zum Glück stimmte unserer Bauchgefühl und wir konnten für jeweils 2 Dollar auf die Insel nach Don Det auf einem kleinen wackeligen Fährschiff mitfahren. 

"Fähranleger" auf der Insel Don Det
Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Bungalow, welcher direkt am Mekong liegt. Nach kurzer Suche in der Hitze Südostasien fanden wir einen netten und sauberen Bungalow mit zwei Hängematten auf dem Balkon mit Blick auf den Fluss.
Am Abend folgten wir dem Tipp von zwei Deutschen und machten uns auf den Weg zu Mama Leuha, welches von einem deutsch-laotsichen Pärchen betrieben wird. Nach einem längeren Fussmarsch erreichten wir das nette und gemtüliche Restaurant und verspeisten das leckere vegetarische Curry und den Veggie Burger. Zurück ging es über eine dunkle Insel, der Mond leuchtete uns den Weg, denn fast alle Locals schliefen schon um 21 Uhr. Sicher ereichten wir unsere neues „zu Hause“ und müde ging auch wir schlafen nachdem das Gerücht, dass das W-Lan Abends ausgeschatet wird, uns bestätigt wurde.

3 Kommentare:

  1. Viele Grüße von den "zwei Deutschen":) Wir sind gestern in Bangkok angekommen und haben heute unser Visum für Myanmar beantragt. Am Mittwoch geht schon der Flug nach Yangon... Wie war der Kokus-Schoko-Reis bei Lutz??? Viele Grüße, Kathleen und Daniel

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  2. Viele Grüße von den "zwei Deutschen":) Wir sind gestern in Bangkok angekommen und haben heute unser Visum für Myanmar beantragt. Am Mittwoch geht schon der Flug nach Yangon... Wie war der Kokus-Schoko-Reis bei Lutz??? Viele Grüße, Kathleen und Daniel

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  3. Viele Grüße von den "zwei Deutschen":) Wir sind gestern in Bangkok angekommen und haben heute unser Visum für Myanmar beantragt. Am Mittwoch geht schon der Flug nach Yangon... Wie war der Kokus-Schoko-Reis bei Lutz??? Viele Grüße, Kathleen und Daniel

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